Klášter Plasy

KLÁŠTER PLASY

KLOSTER AM WASSER

Aedificium Hoc Sine Aquis Ruet

Das Plasser Kloster steht nach Zisterzienser Gewohnheit im Tal des Flusses Střela (Schnelle). Schon im Mittelalter haben hier die Mönche einen Wasserkanal (sgn. Königsstolle) gebaut, der nicht nur für den Mühlbetrieb dient, sondern er bildet auch einen wichtigen Teil des Wassersystems. Das Außerordentliche an diesem System ist die Lösung für die Konventfundamente, das auf Sumpfboden gebaut ist.

Das Barockgebäude wurde auf 5100 Eichenholzpfählen gebaut. Nachdem diese Piloten in die nasse Erde eingerammt worden waren, wurden sie mit einem 70 cm starken Eichenholzrost gekrönt. Danach folgten eine Schicht des Steinmauerwerks, eine isolierende Schieferschicht und schliesslich das Fundamentsmauerwerk. Fäulnis oder Abtrocknen ist nicht möglich, denn es wurde Quellwasser durch mehrere Kanale bis ans Kloster gebracht. Dankdem kommt zu den Eichenholzpfählen (Piloten) keine Luft und sie tragen dieses Gebäude schon mehr als 300  Jahre.

In dem sogenannten Blauen Stollen, durch den am meisten Quellwasser für die Fundamente fließt, befindet sich ein verstecktes Kryptogramm des folgenden Wortlauts: "Aedificium hoc sine aquis ruet"; das heisst: "Ohne Wasser wird dieser Bau einstürzen". (Die vergrößerten zusammengezählten römischen Nummern ergeben das Jahr 1720, Baujahr dieses Werks.)

SANTINIS SELBSTTRAGENDE TREPPENHÄUSER

Reprezentační schodištěDer Architekt Jan Blasius Aichel benutzte im Konventgebäude mehrmals selbsttragende Treppenhäuser. Das berühmteste sieht wie eine Spirale aus.

Dieses Meisterstück diente und dient zur Verbindung der Stockwerke und zugleich als  Lüftungsschacht.

Ein anderes Treppenhaus hängt über zwei Wasserbassinen. Auch dieses geht durch alle Stockwerke im Konventgebäude.

KLOSTERARREST

Pohled do separacíIm Erdgeschoss des Konventgebäudes befinden sich drei Zimmer, die als Klosterarrest dienten. Das letzte Zimmer, der Dunkelarrest, befand sich neben dem Winterrefektorium. Dankdem konnte einem Delinquenten  das Essen durch ein Fenster mit einer Drehtrommel, die bis heute erhalten ist, gereicht werden. Für starke Vergehen war ein Schacht im Boden eingetieft. Der Verurteilte wurde hier an einer Stufenleiter angebunden. Wegen des Wassers, das die Fundamente bewässert, stand er teilweise im Wasser, was nicht sehr angenehm war.

UNTERIRDISCHE "LUFTDURCHLÄSSE"

Vzdušníkový systémDas Konventgebäude birgt wegen des Wassers in seinen Fundamenten ein durgedachtes Luftsystem. In der Innenmauer (um denParadieshof inmitten des Konventgebäudes herum) befindet sich auf  Niveau des Erdgeschosses ein „unterirdischer“ Gang, der in dieser  Mauer verläuft. Der Innenhof ist höher als das Terrain außer des Gebäudes, deshalb kann man von unterirdischen Gängen sprechen. Durch diesen Gang strömt bis zum Winter  warme Luft aus der erwärmten Erde im Innenhof ein. Die Mönche wussten ganz genau, wann sie die Fenster auf oder zu machen mussteb, um damit die Feuchtigkeit und Wärme im Konventgebäude regulieren zu können.

DAS BAROCKE UHRWERK

Věžní hodinový strojDas barocke Uhrwerk misst schon 300 Jahre die Zeit im Plasser Tal. Es befindet sich im Uhrturm über dem Getreidehaus, welches zwischen den Jahren 1685-86 gebaut wurde. Das Uhrwerk ist nicht nur ein technisches Denkmal, sondern auch ein künstlerisches, denn es wurde mit großer Mühe und Sorgfalt gemacht. Täglich in Gang ist dieses Uhrwerk nur dank einem Uhrmacher aus Plasy, der jeden Tag mehr als hundert Treppenstufen hinaufsteigt, um es aufzuziehen. Das Uhrwerk hat drei Zimbeln, die man zur vollen Stunde nicht überhören kann. 

GOTISCHE KÖNIGSKAPELLE

Kaple sv. Máří MagdalényDas Kloster wurde im Mittelalter gegründet. Nur wenige heutige Gebäude stammen aus dieser Zeit. Es handelt sich vor allem um die Mauer der Klosterkirche und die Königskapelle aus der 2. Hälfte des 13. Jhs. Diese Kapelle stand ursprünglich neben der königlichen Residenz nördlich des Konventgebäude. In der Barockzeit ist neben ihr ein Speicher errichtet worden. Sie hat zwei Stockwerke: oben befindet sich eine Kapelle, die der Maria von Magdala geweiht wurde, unten die Wenzelskapelle. Beide Kapellen sind durch ein Treppenhaus in der Mauer verbunden und verbergen immer noch frühgotische Malereien in ihren Gewölben.

TOILETTE ÜBER DEM FLUSS 

Prevéty Nemocničního křídlaKönigskanal – dieser Hauptkanal des klösterlichen Wassersystems – sammelt vor allem das überflüssige Wasser vom Holzrost (der Fundemente) sowie Regenwasser. Außerdem reinigt er eine Barocktoilette, die über ihn in allen Stockwerken des Krankenhausflügels gebaut wurde. Heute kann man diese renovierten Toilette bei der Führung im Konventgebäude nur anschauen, nicht ausprobieren.

PLASY IN PRAG

sv. LuitgardaDer Plasser Abt Eugen Tyttl ließ im Jahre 1710 beim berühmten Bildhauer Mathäus Bernhard Braun eine Statue fertigen. Sie stellt die  Legende der Hl. Luitgard, einer  blinden Zisterzienserin dar. Diese Statue wurde zur Ehre des Plasser Klosters und des Zisterzienserordens auf der Karlsbrücke aufgestellt. Heutzutage wird diese Statue als schönste unter allen 30 Statuen auf der Karlsbrücke und als ein Meisterstück der Barockplastik angesehen. Eine Kopie befindet sich im Klosterrefektorium. 

SCHLANGE AUF DEM KUPPEL

Had na kopuliÜber den Klosterdächern sieht man eine Kuppel (Teil des Kapitelsaales), die eine Schlange trägt. Es gibt nehrere Möglichkeiten, wie man dieses Motiv erläutern kann: Die Schlange sowie der Balken können die Initialen des  berühmten Abtes Eugen Tyttl darstellen (ET oder 2T, ein Personalwappen, das der Abt benutzte). Man kann auch an die alttestamentliche Geschichte von Moses und der Kupferschlange denken, der die gebissene heilen sollte. Im übertragenen Sinne kann auch ein Kloster die Menschen bzw. ihre Seelen heilen.

DAS PLASSER PULVER

Plaský prášekEine der berühmtesten Tätigkeiten der Mönche am Anfang des 18. Jhs. war die Herstellung des sgn. Plasser Pulvers. Dieses weiße Mineralpulver war ein sehr beliebtes Heilmittel gegen Magen-, Darm- und Gallenbeschwerden. Es wurde aus Schiefer gewonnen. Das Pulver wurde in viele Länder Europas zusammen mit speziellem Verdauungssalz geliefert, der die Wirksamkeit des Plasser Pulvers noch erhöhte. Kein Wunder, dass das Pulver so populär war. Es war im Gegenteil zu anderen Magenmedikamenten sehr süß und schmeckte gut.

Geschichte

Entwicklung des Klosters bis zum Jahre 1618

Das Zisterzienserkloster Plasy wurde im Jahre 1144 gegründet. Hinter der Gründung steht der damalige Fürst Vladislav II., der auch die Gründungsurkunde (Falsum aus 1146) herausgeben ließ. Die Gründung des Klosters war ein Teil der Kolonisationsbestrebungen der herrschenden Dynastie der Premysliden in Westböhmen. Diese Dynastie sowie Adelige aus der Umgebung unterstützten die Mönche, das Kloster Plasy wurde schnell eines der mächtigsten Zisterzienserklöster in Böhmen im 13. Jahrhundert. Auch die Kommunität der Mönche musste stark und groß sein, sie haben mehrere neu gegründete Klöster beschickt, unter anderem das erste mährische Kloster Welehrad (1204).

Der erste Abt Konrad brachte in das neu gegründete Kloster eine Mönchgruppe aus dem Mutterkloster Langheim in Oberfranken, die dann provisorische hölzerne Wohnstätten erbauten. Erst im Jahre 1204 wurde ein Steingebäude fertiggestellt und eingeweiht. Es handelt sich um eine romanische Klosterbasilika, die nach den barocken Umgestaltungen bis heute in ihrer ursprünglichen Disposition erhalten blieb (Grundriss und Umfangsmauern).

Die Herrschaftsdomäne wurde schnell verbreitert. Die Mönche kolonisierten die Landschaft in der Umgebung, sie haben auch mehrere Dörfer und Grundstücke als Schenkungen von Adelsfamilien bekommen. Das reiche Kloster besaß in der Hälfte des 13. Jahrhunderts unter anderem 50 Dörfer (vor allem in der Umgebung), 2 Städte, Wohnungen in Prag.

Die Spitzenposition konnte das Kloster nicht lange halten. Ab der Hälfte des 14. Jahrhunderts geriet es in eine wirtschaftliche Krise. Die politische Situation in den böhmischen Ländern war auch nicht optimal – die Schwächung der Herrschaft der Luxemburger (Zwiespalt zwischen Siegmund und Václav) vor dem Hintergrund der sich zunehmend radikalisierenden Gesellschaft führte zu Unruhen und dann zu den sogenannten  Hussitenkriegen, zu deren Beginn das Kloster im Jahre 1421 ausgebrannt wurde. Die Zeit zwischen 1421 und 1621 bedeutete für das Kloster einen Verfall. Die Adeligen teilten sich die meisten Klostergüter untereinander. Trotzdem blieb fast die ganze Zeit eine kleine Mönchskommunität in den zerstörten Klostergebäuden und kümmerte sich um die Reste  des Eigentums.

Das Klostereigentum wurde erst nach dem Krieg am Weißen Berg im Jahre 1621 schrittweise zurückgegeben. Damals, während des Dreißigjährigen Krieges, stand das Kloster fest an der Seite des Kaisers Ferdinand II. und der Katholischen Liga (Maximilian von Bayern) gegen die Protestanten unter der Leitung von Friedrich von der Pfalz. Der damalige Abt Georg Wasmutius leitete persönlich die Artillerieverteidigung der Stadt Pilsen gegen die ständischen Truppen des Generals Mansfeld.

Barocke Verwandlung

Die Verbesserung der Eigentumsverhältnisse der Kommune sowie der wirtschaftlichen Situation nach dem dreißigjährigen Kriegen machte sich durch die neue Bautätigkeit im Kloster bemerkbar. Im Barockstil wurden mehrere Gebäude erbaut: Schon im Jahre 1628 wurde ein neues Konventgebäude errichtet. (Einhundert Jahre später wurde es wieder umgebaut.) Auch die Klosterkirche wurde barokisiert (1661-1666).

Nicht nur Künstler sondern auch Äbte waren bei den Umbauten tätig. Sie mussten zuerst ein großes Finanzvermögen beschaffen, dann widmeten sie sich auch der Konzeption der Umbauten sowie z. B. der Freskenausstattung. Die berühmtesten Äbte folgten nach einander: Andreas Trojer (1681 - 1699), der als ein Berater des damaligen Kaisers Leopold I. mehrmals zu internationalen Verhandlungen eingeladen wurde und Eugen Tyttl (1699-1739). An den Umgestaltungen nahmen bedeutende Baumeister und Künstler der damaligen Zeit teil – Jan Baptista Mathey, Jan Blažej Santini (1677 - 1723), Petr Brandl, Matyáš Bernard Braun, Karel Škréta, Jan Kryštof Liška u.a.

Im Klosterareal entstand ein dreistöckiges Getreidehaus (Speicher) mit Uhrturm (das Uhrwerk mit drei Glocken funktioniert noch immer), Prälaturgebäude – eine repräsentative Residenz der Äbte (1699) und vor allem das riesige Konventgebäude (1709-1739), das heute das Plasser Tal dominiert. Da dieses auf Sumpfboden gebaut ist, steht das ganze Gebäude auf einer bewundernswerten im Wasser liegenden Holzkonstruktion. Nachkommende Äbte haben auch den wirtschaftlichen Teil des Klosters erneuert, sowie Dorfkirchen und Wirtschaftshäuser in der Umgebung.

Nachdem Maria Teresia den Thron bestiegen hatte, geriet die ganze Habsburgermonarchie, einschließlich des Königreichs Böhmen, in langwierige Kriege. Wegen dem wirtschaftlichen Stillstand des Reiches wurden die Kontributionsabgaben erhöht, und zwar auch für die Klöster. Vor allem deshalb war es nicht möglich, eine neue riesige Klosterkirche zu bauen. Ein wichtiger Bau konnte auch in dieser schwierigen Zeit erbaut werden – die  Wallfahrtkirche in Mariánský Týnec (damals Probstei der Zisterzienser, heute ein schönes Regionalmuseum).  

Kaiser Josef II.  und die Familie Metternich

Im Jahre 1780 bestieg Josef II. den kaiserlichen Thron. Laut seiner Anordnung aus dem Jahre 1785 wurde das Kloster Plasy zusammen mit einigen anderen kirchlichen Einrichtungen aufgelöst. Fast sechzig Mönche mussten die Klostermauern verlassen und ihre Lebensform ändern.

Das Klostereigentum fiel der Verwaltung des Religiösen Fonds anheim, welcher in seiner Form dem staatlichen Eigentum ähnelte. Während der napoleonischen Kriege (Anfang des 19. Jhs.) wurde hier ein Lazarett eingerichtet. Der letzte Abt Celestin Werner versuchte ohne Erfolg, das Kloster noch zu erneuern oder aus Frankreich vertriebene Trappistenmönche hier anzusiedeln.

Im Jahre1826 wurde die ganze Domäne vom damaligen Staatsminister und Kanzler des österreichischen Kaiserreichs Klement Lothar Václav Pomuk Metternich - Winneburg gekauft. Der Kanzler Metternich besaß in den böhmischen Ländern schon ein Schloss Kynžvart (Königswart). In Plasy entstand wieder ein kulturelles, Industrie- und Verwaltzentrum für die Region.

Er baute hier allerdings seine wirtschaftliche Basis auf. Zu mehr als 10 000 ha Grundstücken gehörten ihm weitere Immobilien, wie zum Beispiel: Bierbrauerei, Mühle, Sägewerk, Spiritusbrennerei, Landwirtschaftshöfe, Steinbrüche. Im Jahre 1828 nahm er den Betrieb der hiesigen Hütte auf, wo das sogenannte Plasser Gusseisen hergestellt wurde. Das Hüttengebäude ist bereits in die Liste der technischen Denkmäler eingetragen worden. Nach seinem Wunsch wurde die ehemalige Prälatur zum Kanzlersitz umgebaut. Zur Anlage gehört auch die Familiengruft des Hauses Metternich. Die Domäne wurde vom Sohn des Kanzlers Richard geerbt, der damals als Gesandter in Paris tätig war. Während seiner Herrschaft entstand in Plasy dank seiner Gattin, Pauline Sandor, ein bedeutendes Kulturzentrum.

Was die Herrschaft der Metternichs im ehemaligen Kloster betrifft, hatte ihre Bautätigkeit negative Einflüsse auf die Architektur des Konvents und der ehemaligen Prälatur. Die bedeutenden Gebäude wurden mit neuen Queren zu Lagerräumen, Kornspeichern und Dienstwohnungen umgewandelt. Die Barockgärten wurden vernichtet und mit der Strasse rundum den Konvent begann die Vernichtung des einzigartigen Wassersystems. Für das Städtchen Plasy war die metternichsche Herrschaft allerdings nutzbringend. Die Metternichs brachten der Bevölkerung viele Arbeitsmöglichkeiten in ihren Werken. In einem Teil des Konvents wurde eine Schule eingerichtet und die Anwesenheit dieses bedeutenden Geschlechts belebte das gesellschaftliche Leben in Plasy.

Jüngere Vergangenheit

Der zweite Weltkrieg hat auch vor Plasy nicht Halt gemacht.. Die Kriegsereignisse beeinflussten auch bei uns das Geschehen. Im Konventgebäude lagerte kurz vor Ende des Weltkrieges die Rote Armee. Die Metternicher Familie kehrte nicht zurück. Ihr Eigentum wurde im Jahre 1945 konfisziert und aufgrund der Beneš-Dekrete parzelliert.

In der Zeit zwischen 1945 und 1946, als die ehemalige Domäne der sogenannten Nationalverwaltung unterstand, wurden mehrere wertvolle historische Gegenstände aus dem Familienbesitz  vernichtet, beschädigt, verkauft oder entwendet. Ins ehemalige Konventgebäude kamen neue Institutionen – Westböhmische Brauerei, „Jednota“ Plasy, Tschechoslowakischen Staatsforsten, Stadtverwaltung, Bezirksarchiv, Musikschule, Betriebsküche sowie Stadtmuseum.

Fast alle Umbauten im ehemaligen Klosterareal sind durch  gespürlose Eingriffe charakterisiert. Das Drastischste war der Bau eines Sicherheitsbunkers unter dem Prälaturgebäude. Erst seit den 70er Jahren wurden zumindest die wichtigsten Gebäude als Denkmäler angeschaut und man begann mit der Renovierung des Krankenhausflügels im Konventgebäude.

Das wichtigste geschah zu Beginn der 90er Jahren, als die speleologische Firma SPELEO-Řehák mit der Dokumentierung und Renovierung des Wassersystems vor allem unter dem Konventgebäude begonnen hat. Seit der Aufhebung des Klosters, widmete niemand seine Aufmerksamkeit diesem für das Kloster so wichtigen Phänomen. In dieser Zeit wurde auch mit der Dachsanierung begonnen. Im Jahre 2008 wurde das Dach des Konventgebäudes und teilweise auch über Prälaturgebäude ganz erneuert.

Im Jahre 1995 wurde das Klosterareal von der  tschechischen Regierung zum Nationalen Kulturdenkmal erklärt. In der Gegenwart kann man zwei Gebäude im Rahmen einer Führung besichtigen und sie anschauen. Auf dem Areal finden Sie die Musikschule, die Stadtbibliothek und ein Geschäft mit Keramik. Im Konventgebäude hat ein Infozentrum für Ökologie seinen Sitz. 

 
Klášter Plasy  /  Plzeňská 2, 331 01 Plasy  /  tel.: 373 322 174  /  e-mail: plasy@npu.cz
Aktualizace: 21.6.2017 • webagrafikanavlně